{{record.PostShortContent}}
Spirituosen-Trends 2025 – diese Schnäpse und Liköre sind angesagt
{{#record.PostPublishDate}}
{{#record.PostShortContent}} {{/record.PostPublishDate}} {{#record.PostAuthor}} {{/record.PostAuthor}} {{#record.PostCategoryLinks}} {{/record.PostCategoryLinks}} {{#record.PostCount}} {{/record.PostCount}} {{record.Produktbezeichnung}} {{#record.additional_info}} {{record.additional_info}} {{/record.additional_info}} {{#record.reviews_count}} {{/record.reviews_count}} {{#record.HasVariants}}
({{record.reviews_count}})
{{record.base_price}}
{{#record.lowest_price}} {{record.Price}} {{/record.lowest_price}} Lebensmittel-Info
{{/record.HasVariants}} {{#record.Availability}} {{/record.Availability}} {{^record.Availability}}
Nicht auf Lager
{{/record.Availability}} 11.03.25

Das Jahr 2025 hat bunt angefangen und geht auch genauso weiter. So wird die Welt der Spirituosen und Cocktails von Trends geprägt die so vielfältig sind wie die einzelnen Geschmäcker. Globale Entwicklungen wie Premiumisierung, No/Low Alcohol und die Agave-Welle sind auch in Deutschland und der Schweiz hoch im Kurs. Gleichzeitig setzen regionale Vorlieben eigene Akzente. Das sind die Top-Trends für Spirituosen im Jahr 2025.
Pur oder „on the rocks“ – diese Spirituosenkategorien werden in Deutschland immer beliebter. Auch investieren Genießer verstärkt in hochwertige Destillate zum pur Trinken oder für einfache Drinks mit wenig Zutaten, um den Charakter der Spirituose hervorzuheben. Global zeichnen sich insbesondere dunkle Spirituosen und Agaven-Spirituosen als Trendsetter ab, während regional in Deutschland und der Schweiz auch lokale Spezialitäten an Bedeutung gewinnen. Hier ein Überblick der wichtigsten Kategorien 2025.
Top Spirituosen-Trends 2025:
1. Whisky
3. Tequila, Mezcal und andere Spirituosen.
4. Gin & andere klare Spirituosen
5. Liköre, Aperitifs & regionale Spezialitäten
6. Alkoholfreie Alternativen (Zero-Proof)
8. Fazit
1. Whisky
Whisky bleibt weltweit ein Klassiker für puren Genuss und erfährt weiter Premiumisierung. Edle Single Malts, alte Jahrgänge und limitierte Abfüllungen kommen 2025 vermehrt auf den Markt – Brennereien veröffentlichen immer ältere Whiskys, um die Nachfrage von Sammlern und Kennern zu bedienen.
Regionaler Whisky aus Deutshland im Trend
In Deutschland und der Schweiz entdecken Verbraucher neben Scotch und Bourbon auch vermehrt regionale Whiskys. So gibt es in beiden Ländern inzwischen eine kleine, feine Whisky-Szene: Schweizer Single Malts oder deutsche Whiskys (z.B. Slyrs aus Bayern) zeigen, dass heimische Produkte Qualität bieten. Diese lokalen Whiskys betonen oft ihre Herkunft und Terroir – ein Trend, der Kenner anspricht, die nach neuen Geschmacksprofilen suchen. Insgesamt ist Whisky als Genießer-Spirituose sehr gefragt, sei es ein schottischer Islay zum Pur-Trinken oder ein Bourbon im schlichten Whisky-Sour.
2. Rum, Ron & Rhum
Global wächst die Anerkennung von Rum als sophisticated Spirituose, vergleichbar mit Whisky. Besonders dunkle, fassgereifte Rums und Craft-Rums gewinnen Fans, die sie pur oder in klassischen Cocktails (Daiquiri, Old Cuban) genießen. In Deutschland ist Rum schon lange beliebt – gleich vier der Top-10-Cocktails (Mojito, Piña Colada, Rum & Cola, Mai Tai) basieren auf Rum.
Das spiegelt sich auch im puren Genuss wider: hochwertige karibische Rums oder gar Rums aus lokalem Fass-Finish (z. B. in deutschen Weinfässern gereift) interessieren Genießer.
In der Schweiz, wo die Kaufkraft hoch ist, steigt die Nachfrage nach Premium-Rum ebenfalls. Man gönnt sich z. B. einen edlen jamaikanischen Pot-Still-Rum nach dem Essen. Zusätzlich werden gewürzte und aromatisierte Rums (Spiced Rum, Flavored Rum) als Trend genannt. Das erleichtert auch Einsteigern den Zugang – etwa Vanille oder Kokosnoten, die Rum pur, weich und spannend machen.
3. Tequila, Mezcal und andere Spirituosen.
Viva Agave! – Tequila ist weltweit auf dem Vormarsch und 2025 das nächste große Ding. Schon 2024 überholte die Margarita in vielen Rankings andere Cocktails, und die Nachfrage nach Ultra-Premium-Tequilas steigt rasant. Bacardi prognostiziert, dass Agaven-Spirituosen (Tequila, Mezcal & Co.) 2025 im Hinblick auf die Beliebtheit Wodka überflügeln werden.
In Deutschland rangierte Tequila bisher meist als Shot oder im Longdrink (Tequila Sunrise), doch das ändert sich: Immer mehr Konsumenten entdecken hochwertigen 100%-Agave-Tequila zum Sipppen oder für anspruchsvolle Cocktails. Die Margarita schafft den Sprung in die Top 10 in Deutschland.
Die Tequila-Cocktails Paloma oder Mezcal Mule tauchen vermehrt auf Bar-Menüs auf. Für Mezcal – den rauchigen „Cousin“ des Tequila – interessiert sich in urbanen Szenen ebenfalls eine wachsende Nische von Kennern. In Zürich und Berlin entstehen Agave-fokussierte Bars, inspiriert vom globalen Trend ( z. B. spezialisierte Agave-Bars wie die CATA in Costa Rica, wo Gästen die Unterschiede zwischen Mezcal und Tequila nähergebracht werden.
Insgesamt werden Premium-Tequilas (añejo, extra-añejo) und auch exotischere Agaven-Spirituosen wie Sotol oder Raicilla für experimentierfreudige Genießer interessant. Dieser weltweite Agaven-Boom schwappt also klar auf den deutschen und Schweizer Markt über.
4. Gin & andere klare Spirituosen
Der große Gin-Hype der vergangenen Jahre flacht zwar etwas ab, aber Gin ist 2025 fest etabliert. Es gibt unzählige Craft-Gins – alleine in Deutschland weit über 100 – mit allen erdenklichen Botanicals. Gin bleibt eine favorisierte Basis-Spirituose für Cocktails - allen voran der Gin Tonic - auf beiden Seiten der Grenze sehr beliebt. Erfahren Sie hier, welches Tonic-Water am besten zu welchem Gin passt.
Purer Genuss
Manche Genießer trinken besondere Gins auch pur, um die Botanicals herauszuschmecken. In Deutschland und der Schweiz punkten dabei vorrangig einheimische Gins: z. B. ein Dry Gin mit Schwarzwald-Kräutern oder ein Swiss Alpine Gin mit Alpenkräutern.
Vodka bleibt bei Mixern beliebt
Diese lokale Note ist gefragt. Vodka hingegen spielt als purer Genuss in DACH eine geringere Rolle – er bleibt eher Mixer, obwohl Premium-Vodkas (Grey Goose, Genesis, Belvedere etc.) natürlich vorhanden sind. Interessant ist ein entgegengesetzter Mini-Trend: Einige Produzenten bringen hochprozentige klare Spirituosen heraus (z.B. Vodka mit fast 60% vol.), um Cocktails aromatisch mehr Punch zu geben. Solche High-ABV-Editionen richten sich aber vor allem an Bartender, weniger an klassische Genießer.
5. Liköre, Aperitifs & regionale Spezialitäten
Im Zuge des Low-ABV-Trends erleben Aperitif-Spirituosen und Bitters einen Aufschwung. Italophile Drinks mit Aperol, Campari, Amaro oder deutschem Vermouth (wie Belsazar) sind angesagt, da man sie pur auf Eis oder in Spritz-Varianten genießt. Besonders der Hugo Spritz mit Holunderblütenlikör (St-Germain) ist – wie erwähnt – extrem populär und hat den Spritz-Boom verstärkt.
In der Schweiz und Süddeutschland ist zudem der Lillet Wild Berry (ein leichter Cocktail aus Lillet, Beeren und Tonic) sehr gefragt.
Kräuterliköre (von Jägermeister bis lokale Alpenbitter) bleiben als Digestif-Klassiker relevant, bekommen aber Konkurrenz von neuen Craft-Likören mit moderner Ausrichtung (z.B. kleine Manufakturen, die alte Familienrezepte wiederbeleben).
Schließlich sind Obstbrände und regionale Spirituosen einen Blick wert: Traditionelle Obstler, Kirschwasser & Co erfahren eine Renaissance im Premium-Bereich. Qualitätsbewusste Destillerien in Deutschland (z. B. Scheibel, Ziegler) und der Schweiz setzen auf regionale Früchte, modernisieren das Image und vermarkten Obstbrände als edle Boutique-Spirituosen. Auf der ProWein 2025 gehören Obstbrände explizit zu den „Trendthemen“, was zeigt, dass diese Kategorie wieder im Kommen ist.
Für Genießer, die authentische regionale Produkte suchen, sind etwa ein Williams-Christ-Birnenbrand aus dem Schwarzwald oder ein Schweizer Kirsch aus Zug attraktive Optionen als purer Abschluss eines Menüs.
6. Alkoholfreie Spirituosen-Alternativen (Zero-Proof)
Streng genommen keine „Spirituose“ (da ohne Alkohol), aber der Vollständigkeit halber: Die Kategorie der alkoholfreien Getränke mit Spirituosen-Geschmack wächst weiter. Marken wie Seedlip oder lokale Hersteller bieten Gin-Alternativen, Rum- oder Bitter-Alternativen ohne Alkohol.
Alkoholfreie Cocktails und Aperitifs im Trend
Diese werden zwar meist in Cocktails/Mocktails gemixt, doch einige Genießer trinken z. B. einen guten alkoholfreien Aperitif (eine Art Wermut-Ersatz) auch pur auf Eis mit Zeste.
2025 ist Zero-Proof endgültig Mainstream-tauglich – Bars und Händler in Deutschland und der Schweiz führen eine immer breitere Auswahl, um auch Abstinenzlern oder „Zwischendurch-Abstinenten“ (siehe unten On/Off-Trend) ein volles Geschmackserlebnis zu bieten.
7. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit und handwerkliche Herstellung sind zentrale Schlagworte in der Spirituosenbranche 2025. Konsumenten achten zunehmend darauf, was sie trinken und wie es hergestellt wird. Besonders in Deutschland und der Schweiz – Ländern mit hohem Umweltbewusstsein – steigt die Nachfrage nach Spirituosen, die hochwertig, authentisch und möglichst nachhaltig produziert sind. So sind Spirituosen aus biologischem Anbau sehr gefragt. Hier weitere wichtige Aspekte dieses Trends.
Regionalität und lokale Zutaten
Bars und Hersteller setzen verstärkt auf regionale Rohstoffe, um Transportwege zu reduzieren und lokale Geschmacksprofile zu betonen. In der Schweiz sind etwa heimische Spirituosen en vogue – von Schweizer Whisky über Swiss Gin bis zu Bio-Vodka aus lokalem Getreide. Diese regionalen Spirituosen tragen oft das Terroir ihrer Herkunft in sich (z. B. Alpkräuter, lokales Holz fürs Fass) und erzählen eine Geschichte, die bei Verbrauchern gut ankommt.
Gleiches in Deutschland: Craft-Brenner nutzen heimisches Obst, Getreide oder Botanicals und vermarkten die regionale Identität offensiv. Der Cocktail-Trend spiegelt das wider, indem lokale Spezialitäten in Drinks auftauchen und Barkarten saisonal angepasst werden, je nachdem, was die Region gerade bietet.
Hierzu gehört auch der Trend zum Farm-to-Glass-Prinzip. Bekannt aus Bars wie dem Little Red Door in Paris – verbindet Gäste direkt mit der Herkunft der Zutaten und schafft Vertrauen.
Ökologische Produktion von Spirituosen
Nachhaltigkeit zeigt sich auch in Bio-Zertifizierungen, fairen Arbeitsbedingungen und umweltfreundlicher Produktion. Immer mehr Spirituosen tragen ein Bio-Siegel, z. B. Organic Vodka, destilliert aus Bio-Roggen von Belvedere. „Organic“ und naturbelassen ist ein Verkaufsargument, vom Gin bis zum Kräuterlikör. Zugleich bemühen sich Hersteller um CO₂-Reduktion in der Produktion – etwa durch regionale Beschaffung, Nutzung erneuerbarer Energie in Destillerien oder Wiederverwendung von Abwärme. Einige Brennereien experimentieren mit nachhaltigen Zutaten wie regenerativ angebautem Getreide, oder sie recyceln Nebenprodukte (z.B. Brotreste für Vodka, Molke für Gin-Basis).
Auch bei der Verpackung wird auf Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit geachtet: 2025 kommt leichteres Glas für Flaschen in Mode, um den CO₂-Fußabdruck beim Transport zu senken. Außerdem wirken schwere Luxusflaschen zunehmend aus der Zeit gefallen, da umweltbewusste Verbraucher sogar auf solche Details achten. Große Hersteller wie der beliebte Singleton Whisky Hersteller Diageo testen bereits extrem leichte 180-g-Glasflaschen für Premium-Spirituosen.
Alternative und nachhaltige Spirituosen-Verpackungen
Außerdem gewinnen alternative Verpackungen an Aufmerksamkeit: z. B.Spirituosen in Dosen (für RTDs) oder in umweltfreundlichen Nachfüllpacks. In Europa haben erste Händler und Marken begonnen, Glasflaschen zu poolen oder zum Nachfüllen anzubieten, um Müll zu vermeiden. Zwar ist Glasrecycling in Deutschland/Schweiz etabliert, doch die Reduktion von Material ist noch effektiver – ein Thema, das 2025 präsenter wird.
Spirituosen, die Geschichten erzählen
Sei es der Familienbetrieb in dritter Generation oder das Start-up, das alte Rezepte neu interpretiert – solche Geschichten schaffen einen emotionalen Bezug. 2025 wird Storytelling daher noch wichtiger: Marken, die glaubhaft vermitteln können, warum ihr Produkt besonders ist (Herkunft, Tradition, Menschen dahinter), gewinnen an Loyalität.
Nachhaltige Bars & „Zero Waste“ Cocktail
In der Bar-Szene geht der Nachhaltigkeitstrend ebenfalls weiter. Top-Bars – auch in Deutschland/Schweiz – versuchen, Abfall zu minimieren: z. B. durch Nutzung jeder Zutat nose-to-tail (Zitrusschalen für Sirup oder Infusionen, Fruchtfleisch zu Garnierpaste, etc.). Zero-Waste-Cocktails und die Wiederverwendung von Zutaten sind 2025 kein Nischenexperiment mehr, sondern werden wirtschaftlich sinnvoll und von Gästen honoriert. Zudem achten Bars auf nachhaltige Deko (essbare Garnituren statt Plastik-Schirmchen) und vermeiden Einwegplastik (Strohhalme aus Papier oder Nudeln, keine Cocktail-Sticks aus Kunststoff). In Städten wie Berlin oder Zürich werben Bars aktiv mit ihrem nachhaltigen Konzept, das umweltbewusste Kundschaft anzieht und zum Zeitgeist passt.
Hier eine Auswahl der besten Bio-Spirituosen
8. Fazit
Ob ein sämiger 21-jähriger Single Malt, ein agricole Rhum aus Martinique oder ein fassgereifter Tequila – Premium-Spirituosen zum Genießen – auch pur – sind gefragt wie nie. Konsumenten werden zu Kuratoren und Sammlern von Geschmackserlebnissen.
So wird lieber etwas mehr Geld für eine besondere Flasche ausgegeben, die eine Geschichte erzählt, statt einfach „nur“ Alkohol zu konsumieren. In Deutschland und der Schweiz, wo Qualitätsbewusstsein und Genusskultur einen hohen Stellenwert haben, zeigt sich diese Entwicklung deutlich. Lokale Produkte mit Herkunftsstolz (Swiss Whisky, deutscher Gin etc.) stehen dabei selbstbewusst neben internationalen Größen. Insgesamt differenziert sich der Markt: Jede Spirituosen-Gattung – ob Whisky, Rum, Tequila, Gin, Likör oder Obstbrand – bietet 2025 innovative Premium-Optionen für den puren Genuss, oft mit dem Versprechen von Authentizität und Handwerkskunst.